Unser Waldsofa, einer der Zwerge, das Mittagessen und Spuren im Winter...


Unsere Waldspielgruppen finden jeweils am Dienstag von 10-14 Uhr und am Montag, Mittwoch,
Donnerstag und Freitag von 9 -12 Uhr statt, bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit
(ausser in den offiziellen Schulferien der Stadt Zürich)
Am Dienstag essen wir gemeinsam zu Mittag. Ein wärmendes Feuer entfachen wir, wenn es
regnet oder kalt ist.
Die Gruppe besteht aus max. 10 Kindern ab 3 Jahren bis zum
Kindergarteneintritt. Es besteht die Möglichkeit an einem oder
an beiden Tagen zu uns in den Wald zu kommen.
Unser Treffpunkt ist am Zielweg, der Endstation vom Bus 73 im
Friesenberg.
Bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit verbringen wir die Zeit in der freien Natur.
Nähere Info in den Verträgen (als PDF) für
Montag,
Dienstag,
Mittwoch,
Donnerstag,
Freitag und den Montag Nachmittag (KG-3.Klasse).
Bitte lassen Sie sich in die Warteliste eintragen.
Nähere Info Tel. 044 431 17 67
Jede Woche begleiten und unterstützen vier Leiterinnen die Wurzelzwergenkinder. Sie erleben gemeinsam hautnah den Lauf durch die Jahreszeiten bei Wind, Sonne, Regen und Schnee.
Meist ist die Spielgruppe, der erste Schritt weg von der Familie. Der Wald öffnet einen wundersamen Raum, er wird zum Erlebnisfeld. Er vermittelt Geborgenheit, Sicherheit und Abenteuerlust. Die Kinder entrinnen der Reizüberflutung unserer Zeit. Die inneren und äusseren Kräfte des Kindes werden gestärkt.
Der Wald lädt uns zu sich ein auf eine Entdeckungsreise zu gehen, horchend, lauschend, staunend, tastend, riechend, schmeckend, suchend, mit allen Sinnen, erforschen wir spielend einen vielgestaltigen Raum, der uns immer wieder zu verzaubern weiss.
Die Fülle an Sinneseindrücken bietet eine optimale Unterstützung für das gesunde Heranwachsen des Kindes. Wir spielen und gestalten und be-greifen, mit den in Fülle vorhandenen Materialien, die uns die Natur schenkt. Die Kinder erleben, dass sie auch ohne viel Spielzeug verweilen können. Der Fantasie und Kreativität stehen alle Türen offen. Das Kind wird ganzheitlich angeregt und gefördert. Alle Sinne werden gebraucht und die Kinder können ihren natürliche Bewegungsdrang ausleben; die Grobmotorik wird beim Klettern, Rutschen Springen über die Wurzeln gefördert. Dies ist gut für das Gleichgewicht, und gibt dem Kind Sicherheit und ein gutes Körpergefühl.
Wir haben eine Kiste mit Materialien, Schaufeln, Hacken, Erdbohrer, Sägeli, Gartenhandschuhe, Schnüre und Seile, Vergrösserungsgläser, Feldstecher und Behälter zum Sammeln. In Schüsselchen wird gesammelt, gefüllt, geordnet, ein Fantasiemenü gekocht. Aus Seilen entstehen Schaukeln, es wird auf und abgeseilt, HO RUCK UND HO RUTSCH, Hosefüdlirutschbahnen. Lokis und noch vieles mehr.... Gewerkt wird mit den Werkzeugen, da entstehen kleine Hütten, Tore, Nester... u.s.w. Aus dem Naturmaterial entstehen Puppen, Tiere, Dinge...... unerschöpflich und reich an Ideen ist unser lieber Wald und unsere Kinder.
Ich sehe meine Arbeit als eine Voraussetzung für die Bildungsinstitutionen an. In den frühen Jahren, nähmlich in den ersten Lebensjahen, entwickeln sich im Gehirn die Grundlagen für alles spätere lernen. Die Anregungen in der frühen Kindheit sind absolut zentral für die Entwicklung des Menschen. Das Menschliche Gehirn ist bei Geburt erst etwa 25 % ausgebildet, mit fünf Jahren aber schon zu 90%, dazwischen liegt ein enormes Aufnahmevermögen. Farben, Formen, Geräusche und andere Menschen, dafür sind Kinder bis zu 5 Jahren besonders empfänglich.
Die sozialen Fähigkeiten der Kinder werden gefördert sich integrieren und behaupten, sich gegenseitig akzeptieren, Rücksicht nehmen, streiten und wieder Frieden schliessen, einander helfen und die Notwendigkeit von Regeln verstehen lernen.
Das Hauptziel der Umwelt(bewussten)-Erziehung und Bildung ist es die Beziehung zwischen Mensch und Natur wieder herzustellen und zu stärken. Wir sind bedacht die Kinder im Umgang mit der Natur zu sensibilisieren, Die Natur soll entdeckt werden als Lebensraum der Pflanzen und Tierwelt. Jedes Tierli, jedes Steinli und Pflänzli hat seinen Platz, seine Ordnung und einen Sinn. Wir zeigen den Kindern wie man beobachtet, da eröffnen sich Welten.
Und das tun wir, die Natur bereichert unser Leben und das unserer Kinder nachhaltig, schliesslich war es der Einfluss der Natur, der die junge Menschen feinfühlig machte. Ist die Liebe zu allem Lebendigen einmal geweckt, so ist eine verantwortungsvolle Beziehung zur Mitwelt auch gefördert. Der respektvolle Umgang mit der Mitwelt spiegelt sich wieder mit dem Umgang mit der Natur. Die Natur war ein wichtiger Bestandteil der Erziehung der Indianer. Was man liebt das schützt man auch. Und unsere Erde ist überlebenswichtig für uns und unsere Zukunft.
Morgenkreis
Abmarsch
Znüni essen und Liedli
Animationsteil und Freispiel
Mittagessen (Dienstag) und Liedli
Immer 2-3 Hilfszwerge helfen beim Feuer machen und Kochen und auch beim Abwaschen
Freispiel
Geschichli lose mit Buch und es gibt heissi Schoggimilch im Winter, kaltes
im Sommer
Aufräumen und Abschlusskreis mit Eltern
Cora Amerun Walser (immer DI/MI/FR und am MO Nachmittag für KG-3.Klasse)
ist Initiantin de Wurzelzwerge im Friesenberg. Montessoriausbildung IP / MP in ZH. SP-Leiterinausbildung bei Lucy Hillenberg (Waldfachkurse) mit jahrelanger Berufserfahrung in Krippen und Heimen. Indianerspielgruppe im Tipi. Kinderfreizeitprojekt in Seebach

Isabel Forster (immer DI/MI/FR und am MO Nachmittag für KG-3.Klasse)
ist gelernte Tierärztin und Mutter. Der Hund Tihu begleitet uns in den Wald. Isabel hat bei Lucie Hillenberg die Ausbildung zur Spielgruppenleiterin gemacht und bei Markus Zimmermann den Spezialisierungskurs der IG Spielgruppen zur Waldspielgruppenleiterin gemacht.

Marian Schütz (immer MO/DO)
absolvierte 1984 den Spielgruppenleiterinnenkurs. Sie führte 8 Jahre lang eine Spielgruppe auf der Forch, hat jahrelange Berufserfahrung als Kleinkinderzieherin und Krippenleiterin. Marian ist Mutter eines Kindergartenkindes.

Miriam Racca Leisebach (immer MO/DO)
Ich bin Kleinkinderzieherin mit jahrelanger Berufserfahrung in einer Kinderkrippe und arbeite jetzt seit längerer Zeit mit mehrfach behinderten Kindern in einem Wohnheim. Ich bin Mutter von 2 Kindern mit denen ich viel Zeit in der Natur verbringe.