Jede Woche begleiten und unterstützen vier Leiterinnen die Wurzelzwergenkinder. Sie erleben gemeinsam hautnah den Lauf durch die Jahreszeiten bei Wind, Sonne, Regen und Schnee.
Meist ist die Spielgruppe, der erste Schritt weg von der Familie. Der Wald öffnet einen wundersamen Raum, er wird zum Erlebnisfeld. Er vermittelt Geborgenheit, Sicherheit und Abenteuerlust. Die Kinder entrinnen der Reizüberflutung unserer Zeit. Die inneren und äusseren Kräfte des Kindes werden gestärkt.
Der Wald lädt uns zu sich ein auf eine Entdeckungsreise zu gehen, horchend, lauschend, staunend, tastend, riechend, schmeckend, suchend, mit allen Sinnen, erforschen wir spielend einen vielgestaltigen Raum, der uns immer wieder zu verzaubern weiss.
Die Fülle an Sinneseindrücken bietet eine optimale Unterstützung für das gesunde Heranwachsen des Kindes. Wir spielen und gestalten und be-greifen, mit den in Fülle vorhandenen Materialien, die uns die Natur schenkt. Die Kinder erleben, dass sie auch ohne viel Spielzeug verweilen können. Der Fantasie und Kreativität stehen alle Türen offen. Das Kind wird ganzheitlich angeregt und gefördert. Alle Sinne werden gebraucht und die Kinder können ihren natürliche Bewegungsdrang ausleben; die Grobmotorik wird beim Klettern, Rutschen Springen über die Wurzeln gefördert. Dies ist gut für das Gleichgewicht, und gibt dem Kind Sicherheit und ein gutes Körpergefühl.
Wir haben eine Kiste mit Materialien, Schaufeln, Hacken, Erdbohrer, Sägeli, Gartenhandschuhe, Schnüre und Seile, Vergrösserungsgläser, Feldstecher und Behälter zum Sammeln. In Schüsselchen wird gesammelt, gefüllt, geordnet, ein Fantasiemenü gekocht. Aus Seilen entstehen Schaukeln, es wird auf und abgeseilt, HO RUCK UND HO RUTSCH, Hosefüdlirutschbahnen. Lokis und noch vieles mehr.... Gewerkt wird mit den Werkzeugen, da entstehen kleine Hütten, Tore, Nester... u.s.w. Aus dem Naturmaterial entstehen Puppen, Tiere, Dinge...... unerschöpflich und reich an Ideen ist unser lieber Wald und unsere Kinder.
Ich sehe meine Arbeit als eine Voraussetzung für die Bildungsinstitutionen an. In den frühen Jahren, nähmlich in den ersten Lebensjahen, entwickeln sich im Gehirn die Grundlagen für alles spätere lernen. Die Anregungen in der frühen Kindheit sind absolut zentral für die Entwicklung des Menschen. Das Menschliche Gehirn ist bei Geburt erst etwa 25 % ausgebildet, mit fünf Jahren aber schon zu 90%, dazwischen liegt ein enormes Aufnahmevermögen. Farben, Formen, Geräusche und andere Menschen, dafür sind Kinder bis zu 5 Jahren besonders empfänglich.
Die sozialen Fähigkeiten der Kinder werden gefördert sich integrieren und behaupten, sich gegenseitig akzeptieren, Rücksicht nehmen, streiten und wieder Frieden schliessen, einander helfen und die Notwendigkeit von Regeln verstehen lernen.
Das Hauptziel der Umwelt(bewussten)-Erziehung und Bildung ist es die Beziehung zwischen Mensch und Natur wieder herzustellen und zu stärken. Wir sind bedacht die Kinder im Umgang mit der Natur zu sensibilisieren, Die Natur soll entdeckt werden als Lebensraum der Pflanzen und Tierwelt. Jedes Tierli, jedes Steinli und Pflänzli hat seinen Platz, seine Ordnung und einen Sinn. Wir zeigen den Kindern wie man beobachtet, da eröffnen sich Welten.
Und das tun wir, die Natur bereichert unser Leben und das unserer Kinder nachhaltig, schliesslich war es der Einfluss der Natur, der die junge Menschen feinfühlig machte. Ist die Liebe zu allem Lebendigen einmal geweckt, so ist eine verantwortungsvolle Beziehung zur Mitwelt auch gefördert. Der respektvolle Umgang mit der Mitwelt spiegelt sich wieder mit dem Umgang mit der Natur. Die Natur war ein wichtiger Bestandteil der Erziehung der Indianer. Was man liebt das schützt man auch. Und unsere Erde ist überlebenswichtig für uns und unsere Zukunft.
Morgenkreis
Abmarsch
Znüni essen und Liedli
Animationsteil und Freispiel
Mittagessen (Dienstag) und Liedli
Immer 2-3 Hilfszwerge helfen beim Feuer machen und Kochen und auch beim Abwaschen
Freispiel
Geschichli lose mit Buch und es gibt heissi Schoggimilch im Winter, kaltes
im Sommer
Aufräumen und Abschlusskreis mit Eltern
Lieder der WurzelzwergeBegrüssungsliedMier gönd hüt in Wald go spilesäged hoi und tschau, bis bald händ de Z'nüni und de Z'mittag mit debii und gueti Chleider halt Mier gönd hüt in Wald go spile Wurzelzwerge Schritt für Schritt jedes Wätter isch ois rächt, was finde mer ächt was es hüt zum Spile git Wald begrüssenGuete morge liebe Wald, jetzt chömed mir baldzu dir chömed mir (2x) Guete morge liebi Bäum, wached uf us eue Träum zu dir chömed mir (2x) Guete morge lieb Tier, bi eu si das wän mir zu dir chömed mir Hände waschenHändli wäsche, Händli wäschechömmed gschwind.. alli Chind es git bald Z'mittag es git bald Z'mittag chömmed gschwind alli Chind.. Händli muänd doch suber sii .. für alli gross und chli. Mittags LiedBrum, brum, brum,brum, brum, brum, lös was chönt das sie...... Brum, brum, brum, brum, brum, brum, chunt ächt en Bär verbi? Nei, das chan nöd stimme, das Brume isch da inne, fascht hät ich's vergässe, s'isch Zyt zum Zmittag ässe. AbschiedAdieu, adieu du liebe WaldDu häsch ois spile laa Doch jetzt isch Ziit zum Heime gaa Mier wärded wider choo Adieu, adieu, adieu du liebe Wald Adieu, adieu, adieu ihr liebe Chind |
Verse der WurzelzwergeLoslaufenMit em Rucksack uf em Rugge gömmer hüt i'd WaldspielgruppeWill eus das eso guet gfallt Ränned mer wie en Wurzelzwerg oder Schliiched mer wie en Fuchs oder Chrüüched mer wien en Schnägg usw. dur de Wald. Ufiderseh bis bald Wänns Hudlet..Hüt hudlets dusse und isch chalt,doch mir gönd einewäg in Wald. Mir sind halt bsunders zwägi Lüüt eus macht so Hudelwätter nüüt. Fingervers RegenDie fuef Finger a minere Hand, gönd i d'Waldspielgruppe mitenand.Dä leit d'Rägejagge a, mit de gääle Kaputze dra. Dä rueft en Schnägg, en Schnägg, chömed go luege, suscht chrücht er wäg! Dä freut sich a de glänzige Stei, am liebscht nämt er grad alli mit hei. De Viert, dä freut sich dadra, dass de Wald wieder emol z'Drinke (bim Räge); viel Liecht (bi Sunne) dörf ha. Dä Chlinscht, dä gumped ine grossi Pfütze und tuet debie grad alli aasprütze. Beweguns- Wärme-LiedDas isch de Zwerg Zipfelmütz mit sinere lange Nasespitzmit em Bärtli weiss wie Schnee de cha gumpe hei ju hee de cha gupe hei ju he Zum FarbenkreisLueget emol die Farbe aadie macht de Herbscht de gueti Maa Er het eus allerlei parad und wer guet lueget gseet das grad Jetzt chömrd alli Chinde mir wänd de Summer Herbst go finde usw. |